Der neblige Morgen

Manchmal vergehen Stunden, während ich einfach nur aus dem Fenster schaue und nachdenke.
Über das Leben.

Über Menschen.

Über das, was wirklich zählt.
Würde man mich fragen, was ich in dieser Zeit getan habe, hätte ich keine andere Antwort und genau das sorgt oft für Stirnrunzeln.

Der Blick aus meinem Fenster zeigt meine geliebte Heimat, eingehüllt in silberweiße Schleier.

Hügel und Täler zeichnen sich nur schemenhaft ab und lassen mich dennoch die Weite der Welt und meiner Möglichkeiten erahnen.

Vieles bleibt verborgen.

Ein wenig wehmütig lasse ich den Blick in die Ferne schweifen.

Eigentlich mag ich diese Jahreszeit nicht.

Ich brauche die sanften Streicheleinheiten der Sonne, das aufgeregte Geplapper der Vögel nach ihrer Rückkehr aus dem Süden, die Farbenpracht der Natur, um meine Energie wiederzufinden.
Und doch fasziniert mich das neblige, kühle Wetter weil es mir jedes Mal den Spiegel des Lebens vorhält.

Der Nebel steht für das Ungewisse.

Man weiß nie, verbirgt sich dahinter etwas Wunderschönes oder etwas sehr Schmerzvolles.

Die Hügel erinnern mich an die Achterbahnfahrten des Lebens mal geht es bergauf, mal bergab.
Die Täler und die Ferne zeigen mir die Weite, die Jahre, die noch vor mir liegen, sofern mir noch Zeit auf dieser Welt gegeben ist.

Ich könnte stundenlang hier sitzen, still werden und mich meinen Gedanken hingeben.

Vielleicht muss man nicht immer alles sehen, um weiterzugehen.


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Der Fluch des Mechanikes Teil I

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Die Zeit die fehlt